Projekte Jurte

Jurte

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Im vergangenen Sommer startete ich im Rahmen meiner Anstellung ein freiwilliges Projekt: Zusammen mit den Klienten planten wir den Aufbau einer Jurte. Dazu sammelte ich etwa 80 Haselstäbe, die 215cm lang und etwa 2-3cm dick sein mussten. Ich bohrte alle Löcher vor, damit ich mit den Klienten „nur“ noch die Stäbe mit Kabelbinder verbinden musste. Für die Dachstangen bereitete ich nicht genug Stäbe vor, weil ich vorhatte, diese mit den Klienten zusammen zu sammeln. Dabei berücksichtigte ich aber nicht, dass auf 1200 Meter kein Hasel mehr wächst. Wir kamen nicht drum herum zu improvisieren. So bauten wir in ungefähr sechs Stunden eine erste Version mit Mittelpfosten und Planen-Abdeckung auf.

Eigentlich hätte ich an Weihnachten arbeiten müssen. Doch alle Klienten haben einen Platz über die Festtage gefunden und so hatte ich an Heiligabend gar nichts vor. Spontan entschied ich mich in Spontacts eine Aktivität zu posten. „Weihnachten in einer Jurte mit Outdoorfondue“, hiess das Angebot. Ich stellte die Jurte bei einer Grillstelle auf, platzierte darin eine Feuerschale und bereitete Wolldecken zum sitzen vor. Es meldeten sich vier mir fremde Personen an, mit denen ich einen gemütlichen Heiligabend verbrachte.

Ein paar Tage danach fegte der Sturm Burglinde die Jurte um. Einige Stäbe sind gebrochen und auch viele Kabelbinder haben sich gelöst.

Im Frühling ging ich nochmals in den Wald um Haselstäbe zu schneiden. Zur Zeit bin ich daran die fehlenden, zerbrochenen oder schwachen Haselstäbe zu ersetzen. Gleichzeitig erneuere ich alle Kabelbinderverbindungen mit Paracordschnur.

Wer möchte darf gerne mithelfen. Die Scherenwände sind schon fast fertig. Es fehlt nur noch das Dach.

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